Nicht alle Klassenräume sind für die Wiederaufnahme des Unterrichts geeignet – Grund sind die aktuellen Abstandsregelungen von der auch PTA-Schulen betroffen sind. Zumindest in Essen scheint das nun kein Problem mehr zu sein. Noweda stellt seit Ende April Seminarräume mit den nötigen Sicherheitsabständen in ihrer Essener Zentrale zur Verfügung.

Mit den erster Lockerungen der Corona-Maßnahmen, vielerorts wieder Präsenzunterricht stattfinden – das stellt Schulen und Einrichtungen jedoch wieder vor Herausforderungen insbesondere Platzproblemen.

Ein Problem, dass auch die PTA-Lehranstalt in Essen betraf. Hier sollte der Präsenunterricht für den Oberkurs wieder losgehen. Die aktuellen Abstandsregelungen verhinderten den Wiedereinstieg. Die Apothekergenossenschaft Noweda kam nun zur Hilfe. Das Unternehmen stellte der PTA-Schule mehrere Räumlichkeiten in der Zentrale in Essen zur Verfügung.

Der Unterricht für den Oberkurs kann also bis auf weiteres in der Unternehmenszentrale stattfinden. Gerade rechtzeitig in Hinblick auf die anstehenden Prüfungen. So können Lehrkräfte wie auch Schülerinnen und Schüler der PTA-Lehranstalt in Essen aufatmen.

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(Artikel: ptaDirekt / Quelle: DAZ.online)

Die Landesapothekerkammer Hessen hat darüber informiert, wie PTA nach den Schulschließungen fortan lernen können. Zu den eigentlichen Schulzeiten geht es nun ins Homeoffice. Die PTA Schüler sind dazu von den Apotheken freizustellen.

Durch diese Schritte soll gewährleistet werden, dass die Auszubildenden sich ausreichend auf anstehende Prüfungen vorbereiten können. Für ausreichend Lernmaterial sind die jeweiligen Klassenlehrer verantwortlich. Den allgemeinen Umfang des ausgegebenen Materials gibt die Berufsschule vor. Hier kann der Lernaufwand zwischen sechs bis zehn Wochenstunden variieren.

Lernmaterial gibt es für PTA Schüler digital

Die Ausgabe des Lernmaterials erfolgt elektronisch an die Schüler. Die Dokumente und Aufgaben sollen dann an den eigentlichen Berufsschultagen bearbeitet werden. Ob in der Landesapothekerkammer Hessen ab Mai wieder Veranstaltungen und Prüfungen stattfinden ist immer noch fraglich.

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Das Robert Koch-Institut hat angesichts der Entwicklung der aktuellen Pandemie seine Linie für Coronavirus-Tests angepasst. Bisher galt, dass ein Patient in einem Gebiet mit Covid-19-Fällen gewesen sein muss, damit man berechtigt war, einen Test durchzuführen. Dieses bisherige Kriterium entfällt nun – so Professor Dr. Lothar Wieler (Präsident des RKI) am gestrigen Mittwoch.

Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, sollen einen Anspruch auf Corona-Tests erhalten. Zu dem Thema hat das Institut nun eine Orientierungshilfe für Ärzte herausgegeben. Hier weist das RKI darauf hin, dass Menschen mit akuten respiratorischen Symptomen, die in der Pflege, einer Arztpraxis oder im Krankenhaus arbeiten, getestet werden sollen. Auch ohne vorherigen Kontakt zu einem bestätigten Fall. Ob nun auch Apothekenpersonal (speziell PTAs) sich testen lassen darf, war bislang allerdings nicht zu erfahren.

Kapazitäten für Corona-Tests weiterhin knapp

Dazu verdeutlichte Professor Dr. Lothar Wieler nochmals, dass nur Menschen mit Corona-Symptomen getestet werden sollten. Die Entscheidung mittels weiterer Kriterien, wie Kontakt zu einem bestätigten Sars-CoV-2-Fall, treffe der behandelnde Arzt. Ziel sei es, die Test-Ressourcen gezielter einzusetzen, betonte der RKI Präsident. Nach wie vor gilt: Wer leicht erkrankt sei und mangels Ressourcen aktuell nicht getestet werden könne, solle zu Hause bleiben und Abstand zu anderen halten.

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